MARRUBIN®
Andorn-Bronchialtropfen

Inhaltsstoffe & Wirkung 

MARRUBIN® Andorn-Bronchialtropfen enthält einen hochkonzentrierten Auszug mit den
wertvollen Inhaltsstoffen aus der Arzneipflanze Marrubium vulgare L. (weißer Andorn).

Die Heilwirkung von Andorn wird hauptsächlich dem Bitterstoff Marrubiin
zugeschrieben. Dieser Stoff sowie einige ätherischen Öle, Diterpene und Gerb-
und Bitterstoffe begründen gemäß der Arzneipflanzen-Monografie zum weißen
Andorn die folgenden Wirkeigenschaften [1]:

  • spasmolytische Eigenschaften für eine krampflösende Wirkung
  • antientzündliche Eigenschaften um einer Entzündungsreaktion entgegenzuwirken
  • analgetische Eigenschaften um bestehende Schmerzen zu reduzieren
  • antimikrobielle und antiinfektive Eigenschaften
  • gefäßerweiternde Eigenschaften

Die einzigartigen Wirkstoffe und das daraus resultierende breite Wirkspektrum machen demnach
Andornkraut besonders wertvoll für Patienten mit verschleimten Atemwegen
im Rahmen von Erkältungen.

Bittere Medizin = gesunde Medizin

In früheren Zeiten waren Nutzpflanzen wesentlich reicher an Bitterstoffen als heutzutage, denn aus „modernen“ Gemüsesorten und anderen Nahrungsmitteln ist zugunsten eines „angenehmeren“, süßeren Geschmacks der Großteil der Bitterstoffe herausgezüchtet worden. Natürliche Bitterstoffe kommen auch heute noch in zahlreichen Pflanzen vor, vor allem in solchen, die als Heilpflanzen verwendet werden, zum Beispiel Andorn, Mariendistel, Gelber Enzian, Fieberklee oder Hopfen. MARRUBIN® Andorn-Bronchialtropfen enthalten als primären Pflanzenwirkstoff den Bitterstoff Marrubiin, als sekundäre Pflanzenwirkstoffe u.a. ätherische Öle und Flavonoide.

Erst in jüngerer Zeit entdeckten Forscher einen altbekannten Mechanismus wieder: Medizin muss manchmal bitter schmecken, wenn sie wirken soll. Die Relevanz von Bitterstoffen für den menschlichen Körper zeigt sich bereits darin, dass uns die Natur mit jeweils nur einem einzigen Rezeptortyp für süß, salzig, sauer und umami (japanisch für „würzig“, „schmackhaft“), aber mit 25 verschiedenen Bitterrezeptoren ausgestattet hat, die uns zumindest theoretisch in die Lage versetzen, tausende Bittersubstanzen zu erkennen.

Solche Rezeptoren für Bitterstoffe sind nicht nur z.B. auf der Zunge sowie im Mund- und Rachenraum lokalisiert, sondern wurden auch auf glatten Muskelzellen des Bronchialsystems gefunden. Dort verursacht ihre Aktivierung eine Bronchodilatation, das heißt eine Erweiterung von verengten Bronchien, die zu einer verbesserten Sauerstoffaufnahme und erleichterten Schleimentfernung führt [6].

Eine Studie von Wissenschaftlern aus den USA weist darauf hin, dass die gezielte Stimulation dieser Rezeptoren mit Bitterstoffen eine Stärkung des Immunsystems bewirken könnte [7]. Eine verstärkte Stimulation der Bitterrezeptoren könnte einen größeren Schutz vor Infektionen bieten, während eine niedrigere Funktion die Anfälligkeit für Infekte erhöht, schlussfolgern die Forscher.

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