MARRUBIN®
Andorn-Bronchialtropfen

Herkunft & Tradition 

Der weiße Andorn (Marrubium vulagre L.) kann ohne Übertreibung zu den ganz bedeutenden Arzneipflanzen der Klostermedizin gezählt werden. Doch bereits die antike Medizin nutzte ihn ausgiebig. So schreibt der griechische Arzt Dioskurides um 60 nach Chr. in seiner „Materia medica“ - der wichtigsten Arzneimittellehre der Antike - nach einer schönen Beschreibung der Pflanze, dass die Blätter oder Samen bei Atemwegserkrankungen wie Husten in Wasser gekocht oder der frische Saft mit Honig eingenommen wurden.

Im Lorscher Arzneibuch - entstanden im letzten Jahrzehnt des 8. Jahrhunderts und seit Juni 2013 Teil des UNESCO Weltdokumentenerbes - ist der Andorn eine der am häufigsten genannten Pflanzen. So wird er zusammen mit Ysop, Ingwer und Honig zu Hustenpillen verarbeitet (2. Buch, Rezept 58). Auch Hildegard von Bingen und die „Circa instans“ – das wichtigste Werk der Arzneimittellehre des Mittelalters, man kann wohl vom ersten Europäischen Arzneibuch sprechen – beschreiben den Einsatz von Andorn bei Atemwegserkrankungen (Husten).

In Deutschland trifft man den Andorn an Wegen mit alten Mauern und Zäunen sowie auf steinigen Hängen in Südeuropa an. In manchen Gegenden nennt man ihn zum Beispiel auch Mutterkraut, Mariennessel, Berghopfen oder weißer Dorant. Der in MARRUBIN® Andorn-Bronchialtropfen verwendete Andorn stammt aus kontrolliertem Anbau und erfüllt die Anforderungen des europäischen Arzneibuches in Bezug auf Qualität und Zusammensetzung in vollem Umfang. Der Anbau, die Ernte und die Weiterverarbeitung bis hin zum fertigen Arzneimittel aus der Apotheke erfolgt ausschließlich in Deutschland.

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